Willkommen in Blankenfelde-Mahlow

Verkehrsplanung

Die gemeindliche Verkehrsplanung befasst sich mit der Analyse sowohl der bestehenden als auch der geplanten Verkehrsströme innerhalb des Gemeindegebietes.

  • Gemeindliche Verkehrsplanung

    Die Verkehrsbedeutung jeder einzelnen Straße im Gesamtnetz wurde im Rahmen der Erarbeitung des Verkehrskonzeptes der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow festgelegt. Hauptziel dieser Planung ist die Bündelung der Hauptverkehrsströme auf Haupterschließungs- beziehungsweise Hauptverkehrsstraßen, wodurch eine spürbare Entlastung der Anliegerstraßen erreicht wird. Mit dem bedarfsgerechten Straßenausbau sollen die Ziele dieses Konzepts kontinuierlich realisiert werden.

    Die Planzeichnung Straße des Verkehrskonzepts der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow basiert auf dem Beschluss Nummer 11/2012 der Gemeindevertretung vom 1. November 2012 in Verbindung mit den Änderungen gemäß der 68. Sitzung (TOP 19) vom 30. Mai 2013 und der 70. Sitzung (TOP 50, Beschlussvorlage Nummer 51/2013) vom 29. August 2013 sowie der Straßennetzkonzeption für den Gemeindeteil Waldblick mit Stand vom 12. September 2017 (Beschlussvorlage Nummer 33/2017).

    Straßennetzkonzeption im Geoportal der Gemeinde

    LegendeStufeVerkehrsbedeutung
    weiß0Straßen und Wege ohne Verkehrsbedeutung (VB)
    gelb1Anliegerstraße (AS) mit geringer Verkehrsbedeutung beziehungsweise Wohnweg gemäß Straßennetzkonzeption Waldblick
    grün2Anliegerstraße mit erhöhter Verkehrsbedeutung beziehungsweise Wohnstraße gemäß Straßennetzkonzeption Waldblick
    hellblau3Haupterschließungsstraße (HES)
    orange4Hauptverkehrsstraße (HVS) mit durchschnittlicher Verkehrsbedeutung
    rot5Hauptverkehrsstraße mit erhöhter Verkehrsbedeutung

      
    Darüber hinaus ist die Förderung des Radverkehrs durch Herstellung sicherer und komfortabler Radwege und die Schulwegsicherung ebenso Zielsetzung der Verkehrskonzeption, wie die Schaffung eines attraktiven Angebotes an Wegeverbindungen für die Naherholung (Rad-, Reit- und Wanderwege).

    Planzeichnung des Verkehrskonzepts für Geh- und Radwege in der Gemeinde (PDF)

    Der Leitfaden der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow dient einer langfristig ausgelegten Planung aller Maßnahmen, die im Zusammenhang mit der stetigen Verbesserung bzw. Erhaltung der Verkehrsinfrastruktur sowie dem Aus- und Neubau zu sehen sind. Das Gesamtkonzept umfasst die in der Übersicht aufgelisteten Einzelpläne. Darüber hinaus umfasst der vorliegende Leitfaden die für die Erstellung und Fortschreibung des Verkehrskonzepts notwendigen Elemente der Bürgerbeteiligung.

    Leitfaden zum Straßen- & -Erhaltungsplan (PDF)

    Straßenerhaltungskonzept für die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow (PDF)

    Prioritätenliste Straßenbau (PDF, Stand 28. Januar 2016)

  • Verkehrsbedeutung und Verkehrsführung in Mahlow Waldblick

    Im Vorfeld geplanter Straßenausbaumaßnahmen im Gemeindeteil Waldblick hat die Gemeinde die Verkehrsbedeutung der Straßen (Straßennetzkonzeption Teil 1) durch das beauftragte Büro LK Argus prüfen lassen. In Teil 2 der Straßennetzkonzeption wurden anschließend Entwürfe für eine bedarfsgerechte Planung der Verkehrsinfrastruktur erarbeitet. Beide Teile wurden zunächst im Ortsbeirat Mahlow der Öffentlichkeit vorgestellt. In der weiterführenden Beratungsfolge wurden beide Teile der Straßennetzkonzeption am 19. Oktober 2017 von der Gemeindevertretung beschlossen (Beschlussvorlage Nummer 33/2017).

    Straßennetzkonzept Mahlow Waldblick (PDF)

    Straßennetzkonzept Mahlow Waldblick Teil II (PDF)

  • Verkehrsuntersuchung Gewerbestandort Dahlewitz

    Der Industrie- und Gewerbestandort im Ortsteil Dahlewitz erfährt derzeit aufgrund von fortschreitenden Bebauungen, Anfragen zu Planänderungen sowie (Neu-)Aufstellungen von Bebauungsplänen eine dynamische Entwicklung. 

    Das Entwicklungs- beziehungsweise Untersuchungsgebiet umfasst den Gewerbestandort Dahlewitz, der sich aus den aufgestellten bzw. in der Aufstellung befindlichen Bebauungsplänen DA 1, DA 10 - 11, DA 13 und DA 18 bis DA 22 zusammensetzt. Im Rahmen der Planungen der Gemeinde wurde eine verkehrstechnische Untersuchung erforderlich, um die Auswirkungen der Entwicklung innerhalb und außerhalb der Geltungsbereiche zu ermitteln und im Hinblick auf die Machbarkeit und Verträglichkeit zu bewerten. 

    Aus verkehrstechnischer Sicht waren insbesondere die Auswirkungen des erzeugten Verkehrsaufkommens auf das umliegende Straßennetz zu untersuchen und die leistungsfähige Abwicklung des zusätzlich erzeugten Verkehrs zu prüfen. Dabei sollten hier die anliegenden Straßen L 40, L 402 sowie die Anschlussstellen der B 96 und der A 10 und ihre noch verfügbaren Kapazitätsreserven untersucht werden. Schwerpunkt der Untersuchung bildet daher unter Berücksichtigung der Lage und Art der Nutzungen der Kfz-Verkehr.

    Verkehrsuntersuchung für den Gewerbestandort Dahlewitz (PDF)

  • Ergebnisse der ÖPNV-Untersuchung

    Die Gemeindevertretung der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow hat in ihrer Sitzung am 23. Februar 2017 die Ergebnisse der im Jahr 2016 durchgeführten Untersuchung des öffentlichen Personennahverkehrs in der Gemeinde bestätigt. Die Untersuchung beinhaltete auch eine Bürgerbefragung zur Bewertung des aktuellen ÖPNV-Angebotes.

    Die im nun vorliegendem Endbericht der Untersuchung enthaltenen Vorschläge zur Verbesserung des Busverkehrs hat die Gemeindevertretung zur weiterführenden Diskussion in den Ausschuss für Umwelt, Flughafen und Energie verwiesen.

    Endbericht zur Untersuchung des ÖPNV-Angebots in Blankenfelde-Mahlow (PDF)

    Anlagen zum Endbericht zur ÖPNV-Untersuchung (PDF)

    HINTERGRUND:

    Mit den steigenden Einwohnerzahlen der Gemeinde – mittlerweile leben mehr als 28.000 Menschen in der Gemeinde - steigen auch die Mobilitätsanforderungen und die Ansprüche an den gemeindlichen ÖPNV.

    Die letzte ÖPNV-Untersuchung der Gemeinde datierte aus dem Jahr 2006, so dass die Notwendigkeit einer neuen Untersuchung bestand, um abzuklären inwieweit das Angebot noch den Bedürfnissen entspricht bzw. um zu identifizieren, wo Verbesserungspotential besteht. Hierbei wurden vom beauftragten Fachbüro Anregungen und Wünsche aus der Bevölkerung aufgenommen, bewertet und Möglichkeiten für deren Realisierung aufgezeigt.

  • Informationen zu den Verkehrsflächen in der Wilma-Siedlung

    Die WILMA-Siedlung rund um die Wildrosenstraße unterteilt sich in die Bebauungsplangebiete B 9 und B 9a. Die Verkehrsanlagen wurden im Zusammenhang mit den Bautätigkeiten auf den Wohngrundstücken über einen langen Zeitraum schrittweise baulich hergestellt. Die Bebauung des Gebietes ist inzwischen nahezu abgeschlossen. Mit zunehmender Bebauung stiegen auch die Zahlen im fließenden und ruhenden Verkehr sowie die Anzahl zu Fuß gehender oder mit dem Rad fahrender Personen.

    Anhand der inzwischen vorhandenen örtlichen Gestaltung wurde eine Planung der Verkehrsanlagen überprüft und soll baulich angepasst werden. Hierbei wurde bereits im ersten Schritt der Untersuchung auf Hinweise von Anwohnenden zur aktuellen Situation Bezug genommen. Im Fokus standen die Stellplätze im öffentlichen Verkehrsraum und Wegebeziehungen von und zu den Grünanlagen. Neben den baulichen Änderungen ist auch eine Anpassung der amtlichen Verkehrsbeschilderung im Hinblick auf die verkehrlichen Ansprüche des Wohngebietes vorgesehen.

    1. Die vorhandene Tempo-30-Zone wird mit einer eingeschränkten Haltverbotszone kombiniert. Das Parken ist zukünftig nur noch in gekennzeichneten Flächen erlaubt. Damit entfallen „Grauzonen“ und (Sicht-) Behinderungen werden vermieden.
    2. Am Beginn des Wohngebietes wird der Verkehrsraum neu aufgeteilt. Ziel hierbei ist es, die Zu- und Ausfahrtsmöglichkeit über die Wildrosenstraße* zu verbessern. In der aktuellen Situation ist die Fahrbahnbreite äußerst knapp bemessen.
      In der ersten Variante sind bauliche Änderungen am vorhandenen westlichen Gehweg zu Gunsten möglicher Stellplätze vorgesehen. Ein Rückbau des betreffenden Gehwegteilstücks folgt der Idee zur stärkeren Einbindung des östlichen Gehwegs in die Wegebeziehungen des Wohngebietes. Dabei bieten neu herzustellende Querungsstellen den zu Fuß gehenden Personen sichere Möglichkeiten zum Wechsel der Straßenseite.
      Daneben steht eine weitere Variante zur Diskussion. Bei dieser Lösung wird zum Zwecke einer Verbreiterung der, für den fließenden Verkehr nutzbaren Fahrbahnbreite in der Wildrosenstraße auf die aktuell vorhandenen Stellplätze verzichtet. Der Ansatz einer besseren Erreichbarkeit des Wohngebietes wird ohne weiteren baulichen Eingriff erzielt. Die vorhandene Gehwegsituation bleibt bestehen.
    3. In Höhe des, in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Grünzuges werden in der Wildrosenstraße zusätzliche Stellplätze realisiert und die Querungsstelle baulich umgestaltet.
    4. Am südlichen Ende des Schlehenwegs werden neue Stellplätze baulich hergestellt.
    5. Im westlichen Teil des Wohngebietes werden mittels Markierungen neue Stellplätze angelegt beziehungsweise bestehende Stellplätze besser in der Örtlichkeit dargestellt.

    Lagepläne inklusive der Markierungs- und Beschilderungspläne

  • Neuer Bahnhaltepunkt am Berliner Außenring

    Im Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt wurde am 3. Juni 2021 die Machbarkeitsstudie für einen möglichen Bahnhalt am Berliner Außenring vorgestellt. Der Haltepunkt soll neue und schnelle Direktverbindungen in die Landeshauptstadt Potsdam, nach Ludwigsfelde und ins benachbarte Mittelzentrum Königs Wusterhausen ermöglichen. Weitere verkehrliche Vorteile würden sich durch eine mögliche Verknüpfung mit der S-Bahn ergeben. 

    Laut der Machbarkeitsstudie eignen sich zwei grundsätzliche Standorte für einen neuen Haltepunkt. Im Kreuzungsbereich der S-Bahn mit dem Außenring (Variante A - Bahnkreuz) würde sich eine ideale Umsteigemöglichkeit ergeben. Hier gilt es noch zu prüfen ob ein weiterer Haltepunkt für den Betriebsablauf der S-Bahn überhaupt möglich ist, auch im Hinblick auf die geplante S-Bahnverlängerung nach Rangsdorf. Die hierzu notwendige Fahrplanstudie wurde bei der DB Netz bereits in Auftrag gegeben. Zudem gibt es für diesen Standort drei Untervarianten zur möglichen Lage der Bahnsteige.

    Alternativ könnte der neue Bahnhaltepunkt auch auf der Westseite des Berliner Damms errichtet werden (Variante B – Berliner Damm). Die bauliche Umsetzung wäre hier deutlich einfacher, dafür ist jedoch eine Anbindung an die S-Bahn nicht möglich. Ein weiterer Standort westlich der Straßenüberführung B96 (Lückefeld/Krügers Land) wird aufgrund baulicher und betriebslogistischer Faktoren als ungünstig angesehen und nicht weiterverfolgt.

    Auf dieser Grundlage betrachteten die Planer nun Faktoren wie Umsteigebezüge zwischen S- und Regionalbahn und zu Busanbindungen, Zugänglichkeit der Haltepunkte, bauliche Voraussetzungen, Wirtschaftlichkeit und das erwartbare Fahrgastaufkommen. Das Ergebnis: Sowohl eine Kreuzungshalt mit Anbindung der S-Bahn (Variante A) als auch der Haltepunkt an der Regionalbahnstrecke (Variante B) sind empfehlenswert.

    Eine endgültige Bewertung der betrieblichen Machbarkeit wird jedoch erst möglich sein, wenn die Ergebnisse der Fahrplanuntersuchung der DB Netz AG vorliegen – voraussichtlich Ende 2021. Erst dann ist eine Grundsatzentscheidung der Gemeinde zur Errichtung eines Haltepunktes möglich. Im Anschluss stünden dann neben der Detaillierung der Baukonzepte, bzw. der Festlegung auf eine Vorzugsvariante und die Erarbeitung eines Finanzierungskonzeptes vor allem die Gespräche mit dem Land Brandenburg, dem VBB und der DB AG (Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr) im Vordergrund. Die bauliche Umsetzung wäre frühestens nach Fertigstellung der Baumaßnahmen zur Dresdner Bahn – Mitte 2025 – möglich.  

    Die Neuanlage von Bahnhaltepunkten und Verkehrsverknüpfungsanlagen in Bahnhofsumfeldern kann aus Bundes- und Landesmitteln gefördert werden. Die Kosten für den Bau des neuen Haltepunktes liegen abhängig von der Standortwahl und Umsetzungsvariante zwischen 4 bis 10 Mio. Euro.

    Machbarkeitsstudie für einen Bahnhalt am Berliner Außenring in der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow (PDF)

    Die Gemeinde informiert zu weiteren Entwicklungen.

  • Anpassung der Verkehrsbeschilderung im Musikerviertel

    Im Bebauungsplangebiet M 11 (Nordteil) wurden die Verkehrsanlagen baulich hergestellt und der weit überwiegende Teil der hiervon erschlossenen Grundstücke ist inzwischen bebaut. Den verkehrlichen Ansprüchen des Wohngebietes sowie örtlichen Gegebenheiten entsprechend wurde die amtliche Verkehrsbeschilderung geprüft, überarbeitet und soll nunmehr angepasst werden. 

    Im Hinblick auf die Fahrbahnbreiten und die Lage der vorhandenen Grundstückszufahrten werden in den Nebenstraßen Stellplätze im öffentlichen Verkehrsraum gekennzeichnet.

    1. Die Tempo-30-Zone wird stärker von den anschließenden Hauptverkehrsstraßen (Beethovenstraße östlich des Wohngebietes und Richard-Wagner-Chaussee) durch eine neue Hauptstraßenführung entkoppelt.
    2. Die vorhandene Tempo-30-Zone wird mit einer eingeschränkten Haltverbotszone kombiniert. Das Parken ist zukünftig nur noch in gekennzeichneten Flächen erlaubt. Damit entfallen zukünftig "Grauzonen" und Behinderungen werden vermieden.
    3. In den Seitenstraßen des Leonard-Bernstein-Rings werden, sofern es die räumlichen Gegebenheiten zulassen, Stellplätze markiert.

    Die Markierungs- und Beschilderungspläne sind nachfolgend einsehbar. Hinweise und Anregungen konnten im Mai 2021 bei der Gemeindeverwaltung eingereicht werden. Diese wurden nunmehr geprüft und – sofern möglich – in die Pläne eingearbeitet. 

    Auswertung der Stellungnahmen zu den Lageplänen

    Als nächster Schritt wird der notwendige Antrag für eine verkehrsbehördliche Anordnung beim Straßenverkehrsamt* durch die Gemeinde gestellt.



    * Die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow ist nicht die Genehmigungsbehörde für amtliche Verkehrszeichen. Die vorliegenden Unterlagen stellen die planerischen Ziele der Gemeinde dar. Änderungen durch das Straßenverkehrsamt des Landkreises Teltow-Fläming als Genehmigungsbehörde sind daher möglich.

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