Bürgermeister

Als Bürgermeister der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow begrüße ich Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Gäste sowie Arbeitgeber und Arbeitnehmer herzlich auf unseren Internetseiten.

Als moderne Verwaltung steht Ihnen die Gemeinde auch online mit allen Ämtern und Einrichtungen rund um die Uhr zur Verfügung. 

Zusammen in die Zukunft

Bürgermeister Michael Schwuchow, er hat einen schwarzen Anzug an und eine Blau weiße Krawatte.

Wir verstehen uns als eine Gemeinde der Ermöglichenden und denken gerade jetzt an die Zukunft. Um gestärkt aus der Krise heraus zugehen setzen wir schrittweise unsere neue Dachmarke Groß Grün um. Gerade unsere Dachmarke fördert das Miteinander von Bürger*innen, Institutionen, Vereinen, Unternehmen und Dienstleistern.  Gemeinsam sind wir stark und gemeinsam gestalten wir unsere Zukunft. Mehr Informationen zur Dachmarke erhalten Sie auf: https://dachmarke.grossgruen.de 

Bleiben Sie gesund. Es kommt auf jeden an.

Ihr

Michael Schwuchow
Bürgermeister der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow

Amt des Bürgermeisters

Der Leiter der Gemeindeverwaltung Blankenfelde-Mahlow ist der hauptamtliche Bürgermeister (§§ 53-58 BbgKVerf). Er ist Beamter auf Zeit, rechtlicher Vertreter und Repräsentant der Gemeinde. Er wird von den Bürgern für acht Jahre direkt gewählt. Der Bürgermeister leitet und beaufsichtigt den Geschäftsgang der gesamten Verwaltung und sorgt für den geregelten Ablauf der Verwaltungsgeschäfte. Außerdem ist er stimmberechtigtes Mitglied der Gemeindevertretung.

Bürgermeister der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow ist:

Michael Schwuchow

Geburtsjahr: 1966
wohnhaft in Mahlow
Amtsantritt am 1. Oktober 2019


Grußworte des Bürgermeisters

  • Im Licht der Ostersonne - Ostergruß

    Zur Osterzeit erwacht die Natur zu neuem Leben, alles beginnt zu blühen und zu grünen. Das Leben und das Licht kehren zurück; und auch bei uns Menschen wachsen Hoffnung und Zuversicht.

    Und beides haben wir dringend nötig. Denn mehr als ein Jahr leben wir nun mittlerweile mit den coronabedingten Maßnahmen; und wir werden auch noch weiterhin mit Einschränkungen rechnen müssen. Aber im Gegensatz zum Osterfest im Jahr 2020, haben wir mittlerweile einige Trümpfe in der Hand: Wir verfügen über verschiedene Impfstoffe, wir haben unsere Testkapazitäten massiv erweitert und, mit am wichtigsten, wir haben Erfahrungen im Umgang mit den allgemeinen Schutz-Maßnahmen gesammelt.

    Eine Routine hat sich eingestellt. So halten die meisten von uns mittlerweile Abstand, ohne groß darüber nachzudenken. Ich weiß zum Beispiel gar nicht, wann ich das letzte Mal jemandem die Hand geschüttelt habe. Home-Office und Videokonferenzen bestimmen für viele von uns die Arbeitswelt. Auch der Mund-Nasenschutz, früher aus Stoff, jetzt mit medizinischer Qualität, ist immer griffbereit. All diese Maßnahmen sind, so lästig sie auch sein mögen, nicht mehr ungewohnt. Sie sind Bestandteil unseres Alltags geworden.

    Ja, auch das diesjährige Osterfest ist mit Auflagen und Einschränkungen verbunden, aber anders als im letzten Jahr haben wir entscheidende Hürden hin zu einer Normalisierung der Lage genommen. Wir haben dazugelernt, wir haben uns an neue Erfordernisse angepasst und uns auf diese Weise solidarisch gezeigt.

    Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei Ihnen dafür bedanken, dass Sie sich an die Vorgaben und Empfehlungen halten. 

    Sie haben dazu beigetragen, das Virus einzudämmen und Menschenleben zu schützen!

    Bitte gehen Sie auch weiterhin bewusst mit anderen Menschen um und halten Sie sich auch zum Wohle anderer an die Empfehlungen und Vorgaben. Ein Ende der Corona-Pandemie ist in Sicht. Bitte lassen Sie uns vor dem Ziel nicht ins Straucheln geraten.

    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viele warme Sonnenstrahlen auf der Haut und im Herzen, sowie glückliche Feiertage und ein frohes und gesundes Osterfest.

    Ihr Bürgermeister
    Michael Schwuchow

  • Zum Jahresauftakt 2021

    Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

    Corona und kein Ende – so kommt es einem momentan vor. Der Jahreswechsel scheint zunächst lediglich auf dem Kalender eine Änderung gebracht zu haben; ansonsten fängt das neue Jahr so an, wie das Jahr 2020 endete: mit Einschränkungen, mit Vorgaben und mit erheblichen Einschnitten. Es werden sicher noch schwere Wochen vor uns liegen.

    Für uns alle stellen die coronabedingten Einschränkungen eine große Belastung dar. Das Leben mit Kontakt- und zeitweise auch mit Bewegungsbeschränkungen ist nicht einfach – aber die Maßnahmen sind mit Blick auf die Inzidenzwerte und die große Zahl der Verstorbenen leider zwingend notwendig.

    Ein Großteil unserer Mitmenschen zeigt sich solidarisch, hält sich an die Vorgaben und hat damit dazu beigetragen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen – dafür möchte ich mich bei Ihnen bedanken. Danke, dass Sie die vorgegebenen Maßnahmen konsequent einhalten. Danke, dass Sie konstruktiv Lösungen suchen. Danke, dass Sie stark bleiben.

    Lassen Sie uns weiterhin zusammenhalten, um die schwierige Situation auch in den kommenden Wochen zu meistern.

    Haben Sie dabei bitte auch ein Auge auf Ihre Mitmenschen. Ein anerkennendes Wort, ein Lob oder einfach nur ein Lächeln, können viel bewirken. Es sind die kleinen Dinge, die unseren Alltag erträglich machen. Lassen Sie uns gerade jetzt ein Zeichen setzen – auch wenn es schwerfällt. Es tut gut, sich den Kummer einfach mal von der Seele reden zu können. Deshalb meine Bitte: Seien Sie auch für diejenigen da, die den Zuspruch noch dringender brauchen, hören Sie zu – egal ob am Telefon oder per Video.

    Auch wenn es momentan nicht den Anschein hat, dass die Corona-Einschränkungen bald ein Ende nehmen, seien Sie sicher, dass wir das Infektionsgeschehen gemeinsam wieder in den Griff bekommen. Der Impfstoff und der nahende Frühling werden eine große Hilfe sein.

    Ich kann an dieser Stelle nur appellieren, halten Sie sich weiterhin an die Hygieneregeln, versuchen Sie die Kontakte, wenn irgend möglich, weiter zu reduzieren und verlieren Sie bitte nicht den Mut.

    Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund.

    Ihr

    Michael Schwuchow

  • Weihnachtgruß 2020

    Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

    ein besonderes Weihnachtsfest steht uns bevor. Ein Fest mit Abstand, ein Fest mit Regeln und ein Fest ohne große Familienfeiern.

    Diejenigen unter uns, die das Glück haben, das Weihnachtsfest im engen Kreis der Familie zu begehen, können froh und dankbar sein, Teil dieser intimen und einzigartigen Gemeinschaft zu sein. Trotz der besonderen Umstände gilt es diese Zeit zu genießen und sich an der besonderen Nähe zu freuen.

    Es gibt jedoch auch viele Menschen, die unter den Corona-Einschränkungen sehr leiden. Vereinsamung und soziale Isolation haben durch die lang andauernde Pandemie zugenommen. Jetzt, kurz vor dem Weihnachtsfest, wird die Einsamkeit für manche zu einer noch größeren Herausforderung.

    Umso wichtiger ist es, dass wir an die Menschen denken, die wir zu Weihnachten nicht sehen können. Wir müssen ihnen zeigen, dass sie uns wichtig sind.

    Unsere weihnachtliche Postkarten-Aktion ist nur eine Möglichkeit einen fröhlichen Gruß zu hinterlassen. Als ich vor kurzem in den Seniorenheimen unserer Gemeinde einen weihnachtlichen Gruß für jeden Bewohner hinterlassen habe, wurde ein weiteres Mal deutlich, dass es manchmal eben die kleinen Dinge sind, die den Menschen ein Lächeln auf das Gesicht zaubern und die ihnen vielleicht neuen Mut geben.

    Und auch ein Blick in die Zukunft macht Mut. Die Meldungen über erfolgreich getestete Impfstoffe geben Hoffnung, dass das nächste Weihnachtsfest nicht mehr im Zeichen der Pandemie stehen wird. 

    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, eine wundervolle, besinnliche und fröhliche Weihnachtszeit.

    Ihr
    Michael Schwuchow

  • Vorwort zum Bildband "Auf Spurensuche - 30 Jahre Deutsche Einheit"
    Ein Katalog von der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow, mit der Überschrift "Eine Zeitreise durch die Gemeinde". 

    Wiedererlangte Freiheit

    Der 3. Oktober 1990 stellt einen unglaublichen Glücksfall in der Geschichte dar. Ein Moment, in dem alles passte und der ein Ereignis von historischem Ausmaß darstellt.

    Menschen zeigten den Mut, gemeinsam für Ihre Rechte und für Ihre Freiheit einzutreten, eine angeschlagene Supermacht wankte und die west-europäischen Länder stimmten trotz ihrer Bedenken einer Wiedervereinigung zu. Das Ergebnis war die deutsche Einheit – ein Sieg des Freiheitswillens der Menschen.

    Nach jahrzehntelanger Trennung galt es die unterschiedlichen Systeme zusammenzuführen. Und mehr noch: Auch die unterschiedlichen Denk- und Lebensweisen mussten zusammenfinden. Schnell wurde klar, dass dies ein langwieriger Prozess sein wird. Ein Prozess, der auch heute, 30 Jahre nach der Deutschen Wiedervereinigung, noch nicht endgültig abgeschlossen ist.

    Zu lange lebten die Menschen in unterschiedlichen Systemen. Zu verschieden waren ihre Lebenswelten: Demontagen und horrende Reparationen auf der einen Seite, schneller Wiederaufbau und Marshall-Plan auf der anderen, Wirtschaftswunder und Konsum auf der einen Seite, Repressalien und Unterdrückung auf der anderen; Wohlstand, Auto, Reisefreiheit – Mangelwirtschaft, Überwachung, Mauerbau.

    Diese etwas polemisch aneinandergereihten Schlagworte ließen sich noch endlos fortsetzen. Und auch wenn nicht immer alles so schwarz-weiß war, wie es der Einfachheit halber gerne dargestellt wird, zeigt sich daran dennoch, dass sich die Nahtstelle eines epochalen Systemkonflikts, entgegen dem Willen der Bevölkerung, mitten durch Deutschland zog.

    Entgegen dem Willen der Bevölkerung ist ein gutes Stichwort: So gab sich das DDR-Regime den Anschein einer demokratisch legitimierten Regierung und war es doch nur auf dem Papier. Stellt man das Grundgesetz der Bundesrepublik und die drei Verfassungen der DDR (aus den Jahren 1949, 1968 und 1974) gegenüber, erkennt man überraschend viele Gemeinsamkeiten. Die Realität - das wissen Sie, das weiß ich - sah jedoch ganz anders aus.

    Letztendlich wurde der Unrechtsstaat, der sich um seiner selbst willen aufrechterhielt von den Menschen gestürzt, die er überwachte, drangsalierte und täuschte.

    Vielleicht zeigt die Wiedervereinigung Deutschlands, dass es nicht um Systeme und Ideologien geht, sondern um den Menschen und seine Sehnsucht nach Freiheit. Denn diese Sehnsucht geht weiter als Parolen, die Freiheit des Menschen wiegt mehr als Devisen und Macht, die Kraft der Freiheit ist stärker als Systeme. Das lehrt uns die Deutsche Einheit und darauf können wir auch und gerade drei Jahrzehnte später stolz sein.

    Bildband zur Deutschen Einheit

    Das vorliegende Heft ist anlässlich des 30. Jahrestags der Deutschen Einheit entstanden. Ein besonderer Jahrestag, der aufgrund der Covid-19 Pandemie nicht wie geplant als großes Volksfest gefeiert werden konnte, sondern der bei uns dezentral und mit Abstand begangen wird.

    Dennoch, so die Hoffnung, kommen auch auf diese Weise Menschen miteinander ins Gespräch. Erinnern sich an eine spannende Zeit zwischen Aufbruch und Umbruch. Einer Zeit, die Lebenswelten veränderte und eine Zeit, die für immer ihren Platz in den Geschichtsbüchern haben wird.

    Das vorliegende Bildmaterial stammt aus privaten Fotoalben von Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde. Ich möchte mich an dieser Stelle für die zahlreichen Zusendungen bedanken und ermuntere Sie, dem Gemeindearchiv auch weitere Ansichten und Zeitdokumente zukommen zu lassen, damit wir diese besondere Zeit nie aus den Augen verlieren. Damit dieser wichtige Teil der Geschichte nicht in Vergessenheit gerät.

    Und nun lade ich Sie herzlich ein, mit mir auf Spurensuche zu gehen. Wagen Sie einen Blick in die Vergangenheit. Wie sah unsere Gemeinde vor 30 Jahren aus? Was hat sich seitdem verändert?

    Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Stöbern und freue mich, wenn auch bei Ihnen Erinnerungen an die Wendezeit geweckt werden.

  • Rede zur Trauerfeier Noel Martins am 14. August 2020 in Birmingham

    Zum Abschied von Noël Martin

    Bei uns in Mahlow ereignete sich am 16. Juni 1996 ein abscheulicher Anschlag, der das Leben Noël Martins radikal veränderte. An diesem Tag wurde Noël von rechtsgerichteten Jugendlichen am Bahnhofsvorplatz beschimpft und bedroht. Er flüchtete mit seinem Auto, wurde jedoch verfolgt. Beim Überholvorgang warfen die beiden Täter einen großen Stein in das fahrende Auto Noëls, der daraufhin die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Seitdem war der selbstbewusste und stolze Mann vom Hals abwärts gelähmt und völlig auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen.

    Ein einschneidendes Ereignis für Noël Martin, aber auch für meine Gemeinde. Viel hat sich seitdem verändert. Bei Vielen fand ein Umdenken statt. Es ging ein Ruck durch die Gemeinde. Im Rahmen jährlich am 16. Juni stattfindender Gedenkveranstaltungen erinnerten Bürgerinnen und Bürger am Ort des Geschehens an das schreckliche Ereignis.

    Erst vor wenigen Wochen versammelten sich wieder zahlreiche Einwohner der Gemeinde vor dem Mahnmal am Glasower Damm. In einem gemeinsamen Videotelefonat ließ sich Noël Martin seine Krankheit und seinen sich verschlimmernden Zustand nicht anmerken. Gewohnt fröhlich berichtete er aus seinem Leben und freute sich über die Anteilnahme.

    In seinem bewegten Leben blickte Noël Martin oft in den Abgrund, sei es nach dem abscheulichen Anschlag oder nach dem Tod seiner geliebten Frau Jacqueline. Immer wieder fand er die Kraft weiterzumachen. Mehr noch; er gab seinen Lebensmut und seine Energie an andere Menschen weiter. Seine unvergleichliche Offenheit und seine entwaffnende Freundlichkeit bleiben uns in der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow unvergessen.

    Noël Martin war ein Vorbild für viele. Er setzte sich trotz seiner Leiden für die Verständigung ein. Er förderte die persönliche Begegnung und organisierte einen jährlich stattfindenden Jugendaustausch zwischen Birmingham und Blankenfelde-Mahlow.

    Noël Martin setzte stets auf den Dialog und die Bereitschaft, sich auf andere Menschen – egal welcher Herkunft - einzulassen. 

    Er baute Grenzen und Vorurteile ab. Er gab Vielfalt eine Chance. Für diesen Einsatz ist meine Gemeinde Noël zu tiefem Dank verpflichtet. Im Namen der Bürgerinnen und Bürger Blankenfelde-Mahlows möchte ich mich heute persönlich von Noël Martin verabschieden - einem ganz besonderer Menschen, der auch nach seinem Tod auf ewig mit Blankenfelde-Mahlow verbunden sein wird.

Wir sind für Sie da!

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