Dorfkirchen

In allen Ortsteilen befinden sich gut erhaltene mittelalterliche Feldsteinkirchen.

Blankenfelde (zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts)

Die Blankenfelder Dorfkirche gibt Rätsel zu ihrer Baugeschichte auf. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie dieser Ursprungsbau ausgesehen haben könnte. Am wahrscheinlichsten war die Kirche ein rechteckiger Feldsteinbau mit hochsitzenden und spitzbogigen Fenstern auf der Südseite sowie drei spitzbogigen Fenstern auf der Ostseite. 

Dahlewitz (Ende des 13. Jahrhunderts)

Die Kirche von Dahlewitz beeindruckt durch ihren mächtigen quergestellten Westturm. Als Besonderheit sind das spitzbogige Westportal und das ebenfalls spitzbogige, aber als Blende zugesetzte Südportal mit großformatigen Ziegeln gefasst. Das Südportal hat zusätzlich noch einen Begleitbogen aus großformatigen Ziegeln. Bemerkenswert ist außerdem ein Findling mit Näpfchenstrukturen ("Riesenstein von Dahlewitz"), der in der Außenseite der Friedhofsmauer eingemauert ist.

Groß Kienitz (zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts)

Die Kirche in Groß Kienitz wurde 1305 erstmals urkundlich erwähnt. Sie hat ihre ursprüngliche Form weitgehend erhalten. Der Turm ist zwar im Grundriß angelegt, jedoch nicht höher als über die Traufhöhe des Schiffs als Feldsteinturm ausgeführt worden. Der Anbau an der Südseite kam vermutlich in spätgotischer Zeit hinzu. In der Ostwand ist eine ursprünglich wirkende Dreifenstergruppe erhalten geblieben bzw. z.T. wiederhergestellt worden. Auch auf Nord- und Südseite blieb je ein Fenster in der ursprünglichen Form, wenn auch zugesetzt, bestehen.

Jühnsdorf (14. Jahrhundert)

Die Jühnsdorfer Kirche ist leider stark verändert und hat keine originalen Öffnungen mehr. Lediglich die unteren Teile der Mauern sind noch ursprünglich, die höheren Teile etwa ab den Fensterbänken stammen vom Umbau aus dem Jahr 1869. Auch der Westturm und die Apsis wurden damals angefügt. Die Kirche von Jühnsdorf ist, obwohl wahrscheinlich im 14. Jahrhundert entstanden, nach ihrem inneren und äußeren Erscheinungsbild eigentlich keine mittelalterliche Kirche mehr.

Mahlow (13./14 Jahrhundert)

Die Kirche ist im Laufe der Jahrhunderte stark verändert worden und hat nur noch eine ursprüngliche Öffnung, das spitzbogige, einmal abgetreppte Westportal mit einem inneren Bogen aus großformatigen Ziegeln. Die Innenausstattung ist recht einheitlich und stammt aus der Zeit des Umbaus von 1755/8.

Glasow (Ende des 13. Jahrhunderts)

Die Dorfkirche Glasow besitzt ein Mauerwerk mit mäßig gut gequaderten oder nur gespaltenen Feldsteinen in einem dicken Mörtelbett mit regelmäßigen Zwischenschichten. Es liegen mehrere zueinander gehörende Feldstein-Hälften direkt nebeneinander. Bemerkenswert an dieser Kirche ist ferner die geringe Zahl an Fenstern und Portalen.

Quelle und weitere Informationen: Theo Engeser und Konstanze Stehr: Mittelalterliche Dorfkirchen im Teltow 

Wir sind für Sie da!

BÜRGERTELEFON

03379 333-0

ÖFFNUNGSZEITEN

Nur nach vorheriger Terminvereinbarung.

Bürgerservice

Mo, Mi, Fr

8 - 14 Uhr

Di, Do

8 - 19 Uhr

Verwaltung

Di

8 - 16 Uhr

Do 

8 - 19 Uhr


Portale

Alles da.