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20. Jahrestag

20. JahrestagGedenken an Dieter Manzke

Am 9. August jährte sich das grauenvolle Verbrechen an Dieter Manzke zum 20. Mal. Im Rahmen einer Kranzniederlegung erinnerte Bürgermeister Michael Schwuchow gemeinsam mit Pfarrer Karsten Weyer, Gemeindevertretern und dem Dahlewitzer Ortsvorsteher Thomas Mattuschka am Grab Dieter Manzkes an das erschütternde Ereignis.

Am Abend des 9. August 2001 prügelten fünf junge Männer den zu dieser Zeit obdachlosen Dieter Manzke in Dahlewitz zu Tode. Immer wieder schlugen die 17- bis 22-Jährigen dem wehrlosen Mann mit voller Wucht ins Gesicht und drückten Zigaretten auf seiner Haut aus. Der Älteste der Gruppe drückte Manzke einen Finger in sein zugeschwollenes Auge. Weitere sadistische Handlungen folgten, bis der Geschundene ohnmächtig zusammenbrach. Die jungen Männer verließen daraufhin den Tatort.

Dieter Manzke erlitt zahlreiche Knochenbrüche im Gesichts- und Schädelbereich - Nase, Jochbein und beide Augenhöhlen waren zertrümmert. Hinzu kamen mehrere Rippenbrüche und schwere innere Verletzungen. Qualvoll erstickte er an seinem eigenen Blut.

Motiv Täter war nach eigenen Angaben, das Bedürfnis "Ordnung zu schaffen". Die jungen Männer haben sich von dem Obdachlosen "gestört gefühlt".

In seiner Rede bezeichnete Bürgermeister Michael Schwuchow die Tat als grauenhaften Akt, der in der Durchführung seinesgleichen sucht. 

"Durch ihre sadistischen Handlungen an den wehrlosen Dieter Manzke fühlten sich die Täter überlegen. Sie ergötzten sich an der Schwäche und Hilflosigkeit eines Anderen, um sich selbst besser zu fühlen und damit die eigene Schwäche und Hilflosigkeit zu kaschieren.
Es bleibt zu fragen wie solche Taten in der Zukunft verhindert werden können? Der erste Schritt ist sicherlich, dass der Mord an Dieter Manzke als mahnendes Beispiel nicht in Vergessenheit geraten darf. Wir sind aufgerufen zu gedenken, genau hinzusehen und bei Bedarf entgegenzusteuern.
Die Ausgrenzung bestimmter gesellschaftlicher Gruppen und einzelner Außenseiter darf keinesfalls toleriert werden. Auch deshalb ist es für eine funktionierende Gemeinschaft unerlässlich Gemeinsamkeiten zu finden, das Miteinander zu fördern und Anders sein zu respektieren.“

Im Juni 2021 erinnerte die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow gemeinsam mit dem Land Brandenburg und zahlreichen anderen Akteuren im Rahmen einer Themenwoche an die Opfer rechter Gewalt. Ein Rückblick ist unter www.blankenfelde-mahlow.de/aktionswoche abrufbar.

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