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Ortsteil Mahlow
01.03.2019

Aktuelle Fälle: Warnung vor Schwarzarbeit

In der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow sind wieder aktuelle Vorfälle bekannt geworden, bei denen irische oder britische Wanderarbeiter an Haustüren Pflasterarbeiten oder andere Handwerkerleistungen anbieten.

Sowohl die Flyer als auch die Beschriftung des Firmenwagens können zunächst den Anschein erwecken, es handele sich um eine legal arbeitende Firma. Das Gegenteil ist der Fall. Hier gibt es keine ordnungsgemäß angemeldete Firma. Die Agierenden haben keine Reisegewerbekarte oder sonstige Berechtigung. Sie führen demzufolge auch keine Steuern oder Sozialversicherungsbeiträge ab.

Die Beschäftigten, die auf dem Grundstück die Arbeiten verrichten, sind oft angeheuerte unqualifizierte ausländische Arbeiter oder Flüchtlinge, die nicht arbeiten dürfen. Die Arbeiten entsprechen nicht den für das Bauhandwerk anerkannten Regeln der Technik. Die Qualität der Arbeiten ist daher mangelhaft und es gibt keinen Garantie- bzw. Gewährleistungsanspruch.

Die aufgenommenen Materialien von Ihrem Grundstück werden vielfach nicht ordnungsgemäß entsorgt, sondern landen in Wäldern und an Feldrändern in unserem Gemeindegebiet. Der enorme Aufwand für die Behebung verbleibt dann bei der Gemeinde, dem Forst oder dem Landkreis und wird letztlich durch den Steuerzahler finanziert.

Erkennen können Sie diese "schwarzen Schafe" an folgenden Merkmalen:

  • Die Leistung wird Ihnen quasi am Gartenzaun angeboten und kann sofort erbracht werden.
  • Die Bezahlung soll vor Beginn der Arbeiten in bar erfolgen.
  • Das Fahrzeug trägt ein ausländisches Kennzeichen und der Anbietende spricht mit Akzent.
  • Sie erhalten keine Rechnung oder auf dieser fehlen die ausgewiesenen Umsatzsteuer, die entsprechende USt-ID-Nr. und Steuer-Nr.
  • Die Reisegewerbekarte kann nicht vorgezeigt werden.

Auch wenn der Preis und die Aussicht, dass die Arbeiten sofort beginnen könnten, zunächst verlockend klingen und viele deutsche Handwerksfirmen lange Wartelisten haben, appelliert die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow eindringlich, keinen Auftrag an diese „Firmen“ zu erteilen. Es besteht die Gefahr, dass Ihnen minderwertige oder gestohlene Baumaterialien geliefert und diese zudem schlecht verarbeitet werden. Außerdem unterstützen Sie die Schwarzarbeit und den damit verbundenen Steuer- und Sozialversicherungsbetrug.

Vielfach werden im Laufe der Arbeiten – meist wenn Ihre alte Zufahrt aufgerissen oder abgetragen wurde – finanzielle Nachforderungen an Sie gestellt, ohne die die Arbeiten nicht fortgeführt werden. Im Ergebnis haben Sie dann mehr Geld bezahlt, als veranschlagt war und erhalten nicht ansatzweise eine entsprechende Gegenleistung dafür.

Wird die Pflasterung einer Zufahrt auf öffentlichem Straßenland in Auftrag gegeben, wird die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow dazu auffordern, diese wieder zu entfernen, weil sie nicht den Anforderungen entspricht.

 

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