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Coronavirus: Informationen der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow zur Covid-19-Pandemie
© j-mel (AdobeStock) 
30.03.2020

Kitas und Horte: Neue "Ein-Elternregelung" für Notbetreuung

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV) teilt mit, dass ab Montag, 30. März 2020, die neue "Ein-Elternregelung" bei der Notfallbetreuung in Kitas und Horten gilt. So können jetzt auch Kinder in die Notfallbetreuung, bei denen nur ein Elternteil im Gesundheits- oder Pflegebereich arbeitet.

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Das bisherige Antragsverfahren bleibt unverändert und gilt also auch in den Fällen der "Ein-Elternregelung".

Bitte senden Sie den vollständig ausgefüllten Antrag auf Notbetreuung an kindertagesstaetten@blankenfelde-mahlow.de  

Antrag auf Notbetreuung in Kitas und Horten der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow (PDF, 127 kB, Stand: 24. April 2020 zu senden an kindertagesstaetten@blankenfelde-mahlow.de)

Informationen zur neuen Regelung

Aufgrund der Corona-Krise dürfen seit dem 18. März 2020 in Brandenburg nur Kinder in Kitas und Horten im Notfall betreut werden, wenn beide Eltern in einem systemrelevanten Beruf arbeiten. Bei folgenden Bereichen ist es nun ausreichend, wenn nur ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeitet, um Anspruch auf die Notbetreuung zu haben ("Ein-Elternregelung"): im Gesundheitsbereich, in gesundheitstechnischen und pharmazeutischen Bereichen, im medizinischen und im pflegerischen Bereich, der stationären und teilstationären Erziehungshilfen sowie in Internaten gemäß § 45 SGB VIII, der Hilfen zur Erziehung, der Eingliederungshilfe, der Versorgung psychisch Erkrankter sowie für die Notfallbetreuung von Kindern bis zum Ende des Grundschulalters. Wenn ein Elternteil in diesen Berufsgruppen arbeitet, besteht für die Familie Anspruch auf die Notfallbetreuung, wenn keine andere Betreuungsmöglichkeit gegeben ist. Ist ein Elternteil zum Beispiel in Heimarbeit, entfällt dieser Anspruch.

Darüber hinaus sollen Kinder bis zum Ende des Grundschulalters unbeschadet der Frage, ob die Eltern in einem systemrelevanten Bereich tätig sind, in die Notfallbetreuung aufgenommen werden, wenn dies das Kindeswohl erfordert.

Außerdem wurde der Anwendungsbereich für die "Zwei-Elternregelung" bei der Notfallbetreuung auf folgende Beschäftigungsbereiche ausgeweitet: Medien, Veterinärmedizin, für die Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs erforderliches Personal, Reinigungsfirmen, soweit sie in kritischen Infrastrukturen tätig sind.

Quelle: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg

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